stadt der ströme (doku pdf ;-)

die stadt bozen baut eine bibliothek. (aber bloss wegen dem studiensaal ;-)
quelle bz bolzano notizie/ bozner nachrichten, sept. 2013 – nr 3

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der trend war mir spätestens seit der einladung zu http://www.stadt-der-stroeme.de/ bekannt.

(doku: stadt der ströme – statt der ströme… der gelesene text als pdf: stadt der stroeme def.doc)

Nach dieser Performance der Star-Wissenschaftlerin (Sasika Sassen, AdR.) nahm die Tagung tatsächlich (und ganz folgerichtig) performative, ja künstlerische Züge an. Stefan M. Seydel und Tina Piazzi wagten eine veritable Performance mit einer Lesung aus ihrem, den aktuellen gesellschaftlichen Wandel so klar auf den Punkt bringenden Werk “Die Form der Unruhe” [1. Piazzi, Tina; Seydel, Stefan M.: Die Form Der Unruhe. 2 Bde. – Hamburg: Junius, 2009-10. Vgl. meine Rezension in: Information. Wissenschaft und Praxis, 62 (2011),6-7, S. 324-325].  Das Internet als Stadt erfordert neue “Handlungsprinzipien zum Umgang mit Informationen auf der Höhe der Zeit“. Wie z.B. „Vergiss das Schaufenster. Kümmere dich um den Lagerraum“. Es geht in der aktuellen Zeit des digitalen Wandels nicht um den selbstdarstellerischen Diskurs, sondern um das Ausloten der neuen Möglichkeiten, die sich „im Material, nicht in den Fragen“ der alten Ordnung aufspüren lassen. Die mögliche Menge an präsentierbaren und analysierbaren Informationen ist so groß geworden, dass „auch die schnellsten Computer nicht mehr ausreichen, „alle nötigen Zusammenhänge in den Blick zu nehmen“. Künstlerische Irritation bleibt die einzige Möglichkeit des Nachdenkens über den clash der Welten.

quelle (text und bild): hobhom (co.organisierender professor des kongresses in seinem eigenen blog)

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aber wenn die sachlage so klar ist, warum dann nicht auch gleich konsequent reagieren. wie zb in aarhus, dk: http://www.urbanmediaspace.dk/

abernu. wir im http://gkd.ch/internat pflegen einen stillen studiensaal in zwei teilen „susurro“ (flüstern) und „silentium“ (stille). ganz ohne bücher. die bücher sind wo anders. das geht nicht gegen die bücher. es meint bloss:

lege first

ora, lege et labora? während der bekannte „claim“ der benediktinier „ora et labora“ in der regula benedicti so gar nie vor kommt, ist aber für pater bruno das wort „lege“ in der regula eben gerade zentral. (das muss er mir noch einmal zeigen!) wie auch immer:

lege, lat.  #gesetz

leggere, lat. schreiben

2do:

  • pBruno (ora LEGE labora)
  • clemens (lege, lat)

zum sammelnden haupteintrag: http://dissent.appsrc.de/2013/09/30/auf-der-suche-nach-einer-benediktinischen-paedagogik-auf-der-hoehe-der-zeit-igkd-arbeitsstand-092013/

eintrag in arbeit


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